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Kann man Autoreifen flicken lassen?

Nicht immer führt für Sie eine Reifenpanne zwingend zum Erwerb eines Neureifens. Kleinere Schädigungen lassen sich durchaus einfach nur reparieren oder flicken. Doch kann tatsächlich nur ein Fachmann erkennen, ob eine Reparatur durchgeführt werden muss, ein Austausch des Schlauches reicht oder ein ganz neuer Reifen erforderlich ist.

Grundsätzlich gilt, dass ein Reifen ausschließlich an der Lauffläche repariert oder geflickt werden darf. Sofern die Reifenseiten beschädigt sind, darf nicht repariert werden. Dies gilt übrigens auch für Motorradreifen. Ist beispielsweise durch einen Nagel oder ein Stein ein Loch in der Lauffläche des Reifens entstanden, wird das entstandene Loch durchbohrt und mit einem passenden Pfropfen aus Gummi von innen nach außen „gestopft“ und vulkanisiert. Und gerade das ist an den Seiten des Reifens nicht zulässig. Auf gar keinen Fall sollten Sie die Reparatur selbst durchführen, sondern dies einem Reifenspezialisten überlassen. Eine unsachgemäße Ausbesserung kann mitunter sogar den Verlust des Fahrzeugversicherungsschutzes zur Folge haben.

Ein Flicken des Reifens lohnt sich finanziell für Sie allerdings meist nur dann, wenn dieser sehr hochwertig ist und noch ein beträchtliches Maß an Profil besitzt. Geflickte Reifen haben in der Regel die gleichen Eigenschaften wie vor der Reparatur und können ebenso belastet werden. Im Handel sind Notfahrtsprays zum Verschließen von Löchern erhältlich, die aber nur für die Fahrt zur Werkstatt geeignet sind und Ihnen keinesfalls eine professionelle Reifenreparatur ersetzen.

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